„Neugierig auf alles, was mit Menschen zu tun hat“

Die Neue bei ava: Anna Grill im Gespräch

Kürzlich haben wir unsere Programm-Managerin Verena Kofler in die Babypause und Karenzzeit verabschiedet. 

An ihre Stelle tritt ab sofort Anna Grill: Sie ist verantwortlich für die Pflege und den Ausbau des ava Partnernetzwerks! 

Wir stellen euch das neue Teammitglied vor…

Foto von Anna Grill - Programm-Managerin bei ava Assistenz

Liebe Anna, Du hast gerade die Position von Verena Kofler übernommen, die nun in Mutterschaftskarenz ist. Was hast du vorher gemacht, wo kommst du her?

Tatsächlich komme ich gerade selbst aus der Karenz, meine Tochter ist jetzt eineinhalb Jahre alt!

Wo hast du deine beruflichen Wurzeln?

Sicherlich ganz stark im inklusiven Bereich. Ich habe viele Jahre in der persönlichen Assistenz, Freizeitassistenz, Sport- und Bildungsassistenz gearbeitet. Nach meinem Master-Studium der Sozialpädagogik war ich dann im Asylbereich und in der Kinder- und Jugendarbeit tätig.

Was interessiert dich an der sozialen Arbeit, wieso tust du das, was du tust?

Ich bin insgesamt sehr neugierig auf alles, was mit Menschen zu tun hat. Hier finde ich alle Aspekte spannend: das Pädagogische, Psychologische und auch die Kommunikation. Ich möchte etwas voranbringen und mich dafür einsetzen, dass Menschen, die es nicht so gut haben, bessergestellt werden. Und natürlich sollen alle die gleichen Rechte haben!

Wenn du dich mit drei Worten beschreiben solltest…?

Ich glaube, ich bin offen, neugierig und sensibel.

Was nimmst du aus deinem vorigen/noch-Job als Mutter mit zu ava?

Als Mutter nehme ich eine ordentliche Portion Belastbarkeit, Gelassenheit und Organisationsfähigkeit mit. Dazu gehört auch, sich auf den Moment einlassen zu können, zusammen mit ganz viel Liebe für das Leben. Als Wiedereinsteigerin ins Berufsleben kann ich natürlich außerdem sehr gut nachempfinden, in welcher Situation die Frauen in der ava Weiterbildung sind. Ich habe mich gegen Ende meiner Karenz auch weitergebildet und mit einer „Train the Trainer“- Ausbildung gestartet, die nehme ich auf jeden Fall auch mit.

Was ist jetzt ganz neu für dich?

Ganz neu für mich ist, dass ich wirklich sehr viel mehr organisieren muss. Auch die Vernetzungs-Arbeiten mit den Partner*innen von ava ist neu für mich. Organisieren und Vernetzen waren zwar auch immer Teile meines Jobs, aber da stand das Pädagogische noch definitiv im Vordergrund.

Worauf freust du dich besonders?

Ich freue mich darauf, nicht mehr „nur“ pädagogisch und mit Kindern zu arbeiten. Das lebe ich im Moment ja als Mutter aus. Deswegen passt ava jetzt einfach perfekt und sorgt für eine sehr gute Balance.

Was ist für dich das Besondere an ava?

An der ava gefällt mir besonders, dass sie ganz niederschwellig sehr viele Menschen erreicht und das Thema „Persönliche Assistenz“ in den Vordergrund stellt. Die Persönliche Assistenz ist ja extrem wichtig: Ich habe während meines Studiums erfahren, dass Persönliche Assistenz und Freizeitassistenz die wichtigsten Glücksfaktoren für Menschen mit Behinderung sind.

Und doch gibt es viele Menschen mit Behinderung, die keine Assistenz haben.

Eben! Seit dem Lockdown wissen wir doch alle, wie schlimm es ist, nicht an ganz „normalen“ Alltags-  und Freizeitaktivitäten teilnehmen zu können, wie eingesperrt und isoliert man sich fühlt.  Deswegen finde ich es super, dass ich daran mitwirken kann, dass Assistenz für Menschen mit Behinderung bekannter wird, dass es mehr Assistent*innen gibt, und das auf der ava Plattform auch die richtigen Assistenz-Geber*innen und –Nehmer*innen zusammenfinden.

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Anna! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dir!

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